Klassiker

Für LiebhaberInnen aromatischer Kräuter.

  • Amaretto Auszug von Aprikosenkernen in gebranntem Wein

    Ein kleiner Aprikosenbaum grüßt freundlich am Eingangstor der Brennerei. Jedes Jahr versorgt er uns mit frischen Aprikosen – und deren Steinen, die wir aufheben, trocknen und in gebrannten Wein einlegen. Nach einigen Monaten Mazeration entsteht so unser Amaretto. Und weil wir keinen Zucker mögen, setzen wir nur ein paar Steviablättchen zu, damit er ein bisschen süßer schmeckt.
    Dieser Amaretto ist also kein zuckerschwerer Likör, sondern leicht, frisch und schmeckt intensiv nach Aprikosenkern.

    Die Nase erinnert an Hyazinthen und natürlich Marzipan, welches sich auch im Gaumen wiederfindet, wo sich noch Noten von gebrannten Erdnüssen, überreifen Melonen, Kakis, Mispeln und ein Hauch von Gewürznelken hinzugesellen. Die Farbe ist ein transparentes gelb.

    Man kann diesen Amaretto wunderbar pur trinken, er passt aber auch in Cocktails und ins Tiramisu oder andere Gebäcke. Herzhaften Gerichten verpasst er, vor dem Servieren aufgesprüht, ein überaschendes und frisches Finish.

  • Lavande Lavendel auf Branntwein destilliert

    Lavande betört durch seine fein-würzige Nase mit Noten von Zitronenthymian, Rosmarin und frisch aufgerissener Erde – der Duft der Garrigue nach einem Regenschauer, wenn die Sonne wieder rauskommt.
    Diese aromatische Frische findet sich auch im Geschmack, in dem subtile Noten von Lakritz, Blütenhonig und Pfeifentabak aufeinander folgen. Im Abgang bleibt ein Schokoladenbonbon, sowie ein subtiles Wodkagefühl in der Nase.
    Wir würde dazu entweder tanzen gehen oder japanisch essen.

    50cl | 40% Vol

  • Flouve Mazeration von Ruchgras in Branntwein

    Üblicherweise wird Ruchgras zum Aromatisieren von Wodka benutzt. Es ist jenes Gras, das dem Heu seinen intensiven, typischen Geruch verleiht. Wir ernten es auf wilden Bergwiesen und ziehen es dann in gebranntem Wein aus. Nach einigen Experimenten ist uns ein ausgewogenes, kräuteriges Aroma und eine attraktive, dezent schilfgrüne Farbe gelungen.
    Sie werden wie wir seinen subtilen, aber langanhaltenden Geschmack von frischem Heu, Lebkuchen, Marzipan, Zimt und Zitronat schätzen, der gut als Aperitif zu laktofermentiertem Gemüse wie Kohl, grünen Tomaten oder Salzgurken passt. Auf Eis oder einer grünen Salzlakenolive verliert er seine jugendliche Schärfe.
    Mit naturtrübem Apfelsaft wird daraus ein reizvoller Party-longdrink.
    Enthält Cumarin.

    50cl | 40% Vol

  • Verveine Mazeration von Zitronenverbene in Tresterbrand

    „La tisane à 40 degrée.“ – Sylvie Augereau
    Die „Verveine“ ist in Frankreich bekannt als ein Digestif-Likör aus Eisenkraut (Verbena). Der Zucker soll die sehr nasalen Aromen der Verbene im Mund ausgleichen. Dank des sehr süßen Geschmacks der von uns gewählten Trauben ist dies unnötig : wir setzen unserer Verveine keinen Zucker zu ! Das macht sie einzigartig.
    Für den Tresterbrand vergären wir die weißen Trauben mit Kohlensäuremaischung, während wir den roten Trester in luftdichtem Behälter zu Ende fermentieren lassen.
    Unser Eisenkraut beziehen wir, je nach Saison, aus verschiedenen Orten zwischen Küste und Bergen in unserer Nähe. Sie wird biologisch angebaut und nach der Ernte von uns frisch im Alkohol ausgezogen.
    Verbene und Trester sind Naturprodukte mit Tradition, wir verbinden sie zu einer modernen Spirituose.
    50cl | 39% Vol

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